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Die Leitidee des Projekts MORPHA
Die Leitidee des Verbundvorhabens MORPHA ist es, intelligente mechatronische
Systeme, insbesondere Robotersysteme, mit leistungsstarken Kommunikations-,
Interaktions- und Verhaltensmechanismen auszustatten. Diese sollen die Systeme
befähigen, mit dem menschlichen Benutzer unter dessen Anleitung und Kontrolle zu
kooperieren und ihm zu assistieren. Sie orientieren sich an der menschlichen Gestalt
ebenso wie an den menschlichen Sinnen. Der Begriff "anthropomorph" ist also weiter
gefasst, als im üblichen Sprachgebrauch. Er soll als "menschenähnlich" im weitesten
Sinn verstanden werden und auch die menschlichen Sinne umfassen.
Neben der Sprache, stellt die visuelle Kommunikation, beispielsweise über Gesten, ein
wichtiges Thema des Vorhabens dar. Diese Form der Kommunikation wird die
Kontrolle und Kommandierung sowie die "Belehrung" und "Programmierung" der
Assistenzsysteme erleichtern. Ein weiterer menschlicher Sinn, der in die Interaktion
zwischen Mensch und Maschine mit einbezogen werden soll, ist das "Fühlen", also
das Wahrnehmen und Reagieren auf Kräfte.
Die an dem Vorhaben beteiligten Unternehmen haben vitales Interesse, die
erarbeiteten Ergebnisse zügig in neue Produkte und Produktfamilien umzusetzen.
Dazu zählen neue Programmier- und Bedienkonsolen, Personenerkennungs- und
intelligente Raumüberwachungssysteme bis hin zu intelligenten Steuerungen für
unterschiedlichste mechatronische Systeme. Langfristig soll MORPHA den Weg
ebnen für neuartige Assistenzsysteme in der Produktion ebenso wie im Bereich
Haushalt und Pflege. Beispiele sind Handhabungs-, Montage-, Mobilitäts- und
Reinigungshilfen oder mechatronische Assistenten im Bereich Rehabilitation.
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