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last update: 13.11.2003


Kanäle der Mensch-Maschine-Kommunikation


Aus dem Ziel einer effektiven Interaktion zwischen Benutzer und Assistenzsystem ergibt sich die Notwendigkeit, eine Reihe von breitbandig nutzbaren und teilweise redundanten Kommunikationskanälen bereitzustellen. Dabei ist die Integration klassischer Schnittstellen wie grafischer Ein- und Ausgabe, neuer Schnittstellen wie Sprache und visueller Interaktion und manipulationsorientierten Schnittstellen über taktile und Kraft-/Momentensensoren für die Problemstellung unverzichtbar. Zugleich muss das Assistenzsystem zumindest in den visuellen und kraftorientierten Kanälen in der Lage sein, zwischen der Benutzerkommunikation und der sich aus der Manipulationsaufgabe selbst ergebenden Dynamik zu differenzieren.

Die Arbeiten im Bereich der Mensch-Maschine-Kommunikation und ihrer einzelnen Kanäle umfassen die folgenden Querschnittsfunktionen:

  •  
  • Die grafische Ein- und Ausgabe und Visualisierung von Zuständen und Abläufen
  •  
  • die Sprachein-/ausgabe einschließlich Dialogführung für Statusmeldungen und Rückfragen
  •  
  • die Eingabe über Gestik und Mimik zum "Vormachen" oder zur Kommandierung über Zeigegesten
  •  
  • der Einsatz kraftreflektierender Eingabegeräte, taktiler und Kraft-/Momentensensorik zum Führen, Vormachen, Korrigieren etc.
  •  
  • die Fusion verschiedener Informationskanäle inklusive geeigneter Behandlung von Redundanz und unvollständiger Information
  •  
  • weitere Medien für Mensch-Maschine-Kommunikation.


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    Handerkennung und Greifvorgang im Montageszenario mit dem anthropomorphen Serviceroboter ARNOLD
    (Institut für Neuroinformatik, Ruhr-Uni-Bochum)
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